[info] Das Gefühl des Kontrollverlustes führt zu Glauben

06.10.2008 – Psychologie

Ich sehe was, was es nicht gibt
Das Gefühl des Kontrollverlustes führt zu Aberglauben und verstärkt die Erkennung von Mustern
Kontrollverlust lässt Aberglauben und Verschwörungstheorien gedeihen, haben US-Forscher gezeigt: Menschen, die eine Situation nicht unter Kontrolle haben, tendieren dazu, überall Muster und Verbindungen zu sehen – selbst dort, wo es gar keine gibt. Dahinter steckt ein elementares psychologisches Bedürfnis nach klaren Strukturen im persönlichen Umfeld, das so stark ist, dass das Gehirn lieber eine eingebildete Struktur schafft, als sich mit der fehlenden Ordnung abzufinden. Es ist jedoch möglich, die verzerrte Wahrnehmung auch unter schwierigen Bedingungen wieder gerade zu rücken: Man müsse sich lediglich auf grundlegende persönliche Werte konzentrieren, um das Gefühl des Kontrollverlusts einzudämmen, schreiben Jennifer Whitson von der Northwestern University in Evanston und Adam Galinsky von der University of Texas in Austin.
 
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