[rad] Nicht alles muss der Fußgänger hinnehmen

Rein rechtlich ist der Bürgersteig für Fußgänger reserviert. Doch tatsächlich tummeln sich dort Radfahrer, Skater und Hunde, stehen dort Cafe-Tische im Weg. Nicht alles muss der Fußgänger hinnehmen.
 

Kinder bis zum 8. Geburtstag müssen, Kinder bis zu 10 Jahren dürfen mit dem Fahrrad auf dem Gehsteig fahren; die Eltern dagegen müssen auf Radweg oder Straße fahren. Letzteres gilt auch für Fahrradkuriere, die nicht selten Verkehrsregeln missachten.
 
Inline-Skater müssen den Gehweg benutzen und haben nun ihrerseits nichts auf der Straße zu suchen. Dabei haben die schnellen Skater eine besondere Pflicht zur Rücksichtnahme gegenüber den langsameren Fußgängern, betont die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.
 
Grundsätzlich müssen Wirte, die bei gutem Wetter draußen Tische aufstellen wollen, dafür eine Genehmigung ("Sondernutzungserlaubnis für Außengastronomie") einholen. Fühlen sich Fußgänger durch Stühle und Tische auf dem Gehweg massiv gestört, können sie im Zweifel beim Ordnungsamt erfragen, ob der betreffende Wirt über die notwendige Erlaubnis verfügt.
 
Ist der Bürgersteig zu schmal für "Gegenverkehr", gilt die Straßenverkehrsordnung. Und da fordert Paragraph 1 von allen Verkehrsteilnehmern ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Daher sollte man Älteren und Müttern mit Kinderwagen "Vorfahrt" geben.
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