[rad] Radfahrer im Fokus der Polizei

Radfahrer im Fokus der Polizei

04. Juni 2009 | 00:10 Uhr | von Christian Koepke

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Verkehrserzieher Frederic Batonnet half Milan (6, vorn) und Tim (7) bei der Fahrt über den Geschicklichkeitsparcours.

Radfahrer in Schwerin müssen sich in diesem Monat auf verstärkte Polizeikontrollen gefasst machen. Beamte haben ein besonderes Auge auf die Verkehrssicherheit der Räder und überwachen die Einhaltung des Fahrverbots in einem Teil der innerstädtischen Fußgängerzone. Bei der gestrigen Auftakt kontrolle in der Mecklenburgstraße stand allerdings die Prävention im Vordergrund.

SCHWERIN – Längst nicht alle Radfahrer halten sich an das Fahrverbot, das in einem großen Teil der innerstädtischen Fußgängerzone im Sommerhalbjahr gilt. "Im vergangenen Monat hatten wir mehr als 100 Feststellungen",
sagte gestern Alfons Reichert, zuständiger Sachbearbeiter für Verkehrsangelegenheiten in der Schweriner Polizeiinspektion.

Innerhalb ihrer themenorientierten Verkehrskontrollen im Monat Juni wirft die Polizei in Westmecklenburg ein beson deres Auge auf die Radler. Bei der gestrigen Auftaktkontrolle in Schwerin ging es allerdings weniger um Verwarnungen als um Prävention. "Wir wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen", erklärte Reichert.
In der Mecklenburgstraße war in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht ein Parcours auf gebaut, bei dem vor allem
junge Fahrer ihre Geschick lichkeit mit dem Rad unter Beweis stellen konnten. Im An gebot au ßerdem: Fahrrad-Codierungen und Tipps für die sichere Ausstattung eines Rades. Weitere Kontrollpunkte gab es gestern auch noch am Pfaffenteich, auf dem Marienplatz, im Bereich Schmiedestraße und in der Wismarschen Straße.
Nach Angaben von Alfons Reichert wurden im vergangenen Jahr insgesamt 90 Unfälle im Stadtgebiet von Radfahrern verursacht. "Falsches Abbiege- und Vorfahrtverhalten spielte dabei eine große Rolle", so der Sachbearbeiter. Bei Unfällen verletzt haben sich 2008 fast 450 Radler. "Radfahrer sind ohne Knautschzone unterwegs", betonte Reichert. Um so wichtiger seien eine sichere Ausrüstung, etwa mit einem Helm, und eine aufmerksame Fahrweise.
Unterstützt wurde die gestrige Auftaktkontrolle von der Schwe riner Ortsgruppe des Allge mei nen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Ich wünsche mir mehr Verständnis für die Be lange
von Radfahrern bei Politik und Verwal tung in der Stadt",.

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Leserkommentare

KEINERWEITER

04.06.2009 08:00

Kontrollen

Die Büttel (Polizei) sollte sich um wichtigere Dinge kümmern als um Radler ohne Licht etc. Es gibt in Schwerin weitaus wichtigere Dinge zu tun. (Alkoholiker, Vandalismus etc.)

SCHWERINER

04.06.2009 08:00

Radfahrer im Fokus der Polizei

Was die Polizei dort wieder abzieht ist nichts als Spielerei.
Mann sollte bei der Polizei doch auch mal richtig durchgreifen bei den Radlern, die immer nur gerne die Fußwege benutzen, obwohl es dafür in der Straßenverkehrsordnung doch klare Richtlinien gibt. Beispiel Lübecker Straße trotz des eingerichteten Radweges wird der Fußweg genommen und Jugendliche mit Ihrem Montenbiks fahren darauf auch dermaßen schnell das Mann sich als Fußgänger des öfteren erschrecken muss. Anderes Bespiel es gibt in Wohngebieten die 30er Zonen, da könnte man doch durchaus auch mal die Radfahrer dazu zwingen die Straße und nicht den Fußweg zu benützen. Und außerdem gibt es ja die Vorlage in der Straßenverkehrsordnung, Kinder bis 8 Jahren müssen und Kinder bis 10 Jahren können den Fußweg benutzen, aber dann sollten auch Eltern Ihre Sprösslinge allein auf den Fußwegen fahren lassen und Sie Parallel die Straße benutzen. ich denke das sollte mal gesagt werden, denn nur mit schön reden und spielen der Polizei ist es auch nicht getan. Nebenbei bemerkt, die Polizei fährt ganz stolz neben den Radfahrern und lässt sie einfach gewähren ohne Ihnen über die Unart aufzuklären. Und da wir gerade über eine Unart sprechen, an der Ecke Johannes R. Becher Straße / Lübecker Straße gibt’s einen Döner und nicht nur Radfahrer sondern auch Autofahrer auf dem Fußweg und das nervt gewaltig und darüber hinaus hat das nichts mehr mit Verkehrssicherheit zu tun.

RADELHEINI

04.06.2009 08:32

Polizeiaktion … des Radlers Narrenfreiheit ….

Das war kein "Fokus auf Radfahrer" durchgreifen der Polizei … das war Spielerei!
1.) Radler lasern und ohne Bußgeld "ermahnen" …. ZEITVERSCHWENDUNG
2.) Fahrsicherheitsparcours … sehr schön für Kinder … aber die Kinder sind nicht das Problem an Radfahrern
3.) Fahrradcodierung … na super … wieder …. wo ist der Bezug dieser Aktion zum Verhalten einiger Radlerexemplare (Verkehrsteilnehmer wie alle anderen auch) und deren Gefährdungspotenzial?
Etliche Radfahrer benehmen sich total daneben …
Auf Fußgängerüberwegen (die wohl für FUßgänger angelegt wurden) erzwingen sich Radfahrer Vorfahrt gegenüber PKW’s und gefährden Fußgänger.
Radfahrer nutzen Fußgängerzonen wie die Mecklenburgstraße als Radweg und gefährden Fußgänger.
Und mit am Besten: aggressives Zurseiteklingeln von Fußgängern, die sich erdreisten nicht sofort wenn ein Radfahrer sich nähert an die Seite zu springen (während dieser auf Gehwegen radelt) … so das er ja nicht abbremsen muß.
z.B. auf dem Gehweg am Wittenburger Berg bergauf radelnde Radler.
Etliche Radfahrer switchen zwischen Straße, Gehweg und Radweg hin und her … eben so wie sie am schnellsten durchkommen … drängeln, rempeln und gefährden Fußgänger überfahren rote Ampeln etc. pp.
Von den gefahrenen Geschwindigkeiten mal ganz abgesehen.
Wo bleibt hier der Überwachungsdruck der Polizei, so wie er auf PKW/Kradfahrer ausgeübt wird?
Schreibt ein PKW und Radfahrer.

KLUETE

04.06.2009 08:43

Radfahrer im Fokus der Polizei

Was soll das?
Das ist doch bloß eine Aibiveranstaltung! Wenn bei den Radfahrern genauso konsequent durgegriffen würde wie bei den Motorisierten Verkehrsteilnehmern würden alle (Fußgänger wie KFZ-Fahrer) sicherer leben. Warum werden Mountainbikes und BMX Räder im öffentlichen Strassenverkehr geduldet? Jeder KFZ-Halter mit Verkehrstechnischen Mängeln wird gejagt wie Rotwild. Radfahrer hingegen haben dagegen nur mit einem "DU Du" zu rechnen.

PFEIFFER MIT DREI F

04.06.2009 09:19

Wichtig!

Fahrradfahrer überprüfen, das ist ja so unheimlich wichtig. Geht die Klingel, sind alle Seitenstrahler dran? Jawoll, das verhindert schwerste Unfälle. Die 9 Verkehrstoten der letzten Tage sprechen wirklich dafür, sich noch mehr um die Radfahrer zu kümmern.
Ach nein – jetzt habe ich was verwechselt. Das waren ja Autofahrer.

KLUETE

04.06.2009 09:24

PFEIFFER MIT DREI F

Fahrredfahrers
Flache
Floskeln

KARL KAMMER

04.06.2009 11:57

Tote Radfahrer

Aus eigener Erfahrung weiß ich wie wichtig es ist, die Radler aufzuklären. Da sie jedoch so unverantwortlich handeln muss endlich eine Helmpflicht für Radler im öffentlichen Straßenverkehr eingeführt werden. Noch besser ist es natürlich die Radfahrer vom motorissierten Verkehr zu trennen was ja mit Radwegen schon vielfach gelungen ist.
Dann muss niemand mit ansehen, wie ein Radfahrer plötzlich mit dem Kopf auf seiner Frontscheibe landet und dann im Straßengraben jämmerlich verreckt!

ANONYMOUSE

04.06.2009 12:20

Tote Radfahrer

Bin selbst Radler, und eher der Meinung das die Kfz-Führer sich scheinbar alles rausnehmen was geht. Es sollten mehr und vor allem viel strengere Kfz Kontrollen durchgeführt werden. Auch sollte sich so manch (verfetteter) Kfzler überlegen, was für die Gesundheit zu tun. Aber die Faulheit treibt die Leute ins Auto um 5 Min zum Bäcker zu rollen. Sehe ich nicht ein, ausserdem sind 30 Zonen auch für Kfz da und da haben die nix zu überholen etc.

EXSN

04.06.2009 12:43

Passt schon so …

Ich hab weder was gegen Autofahrer, noch was gegen vernünftige Radfahrer … aber als ich gestern auf dem Fussgängerweg vom Bahnhof in Richtung BBP mal kurz stehen blieb und dabei von einen Radfahrer mit gefühlten 30 km/h fast übern Haufen gefahren wurde hab ich auch gedacht ich bin im falschen Film. Meine schnelle Reaktion und ca 10 cm haben nen Zusammenstoss verhindert. Na danke auch …
Ich find ja die Blitzaktionen in der Strasse ja nun wirklich albern … aber daran, von nem Fahrrad auf dem Gehweg abgeschossen zu werden, daran denkt keiner. Kontrolliert da mal ruhig.

RADELHEINI

04.06.2009 13:04

@ ANONYMOUSE

Eine gequirlten Stuss schreiben Sie, es ist kaum zu ertragen … wir Gutmenschenökosnaft-Radfahrer und da die pöse pöse pösen und achso plöden Autofahrer … genau Typen wie SIE machen Fahrradkontrollen in großem Umfang nötig (Team Telekom Style Hardcorefahrradterroristen)!
Es geht hier leider nicht um OPFER Radler … sondern um Typen, die sich über ALLE Verkehrsregeln (FUßGÄNGERüberwege, Gehwegradler, FUßGÄNGERZONENradle, Rotlichtradler, agressive Zurseitedrängelklingelradler) hinweg setzen …
und auch zum Bsp. radelnden Kindern damit ein mieses Vorbild sind.
Es sollte mehr und vor Allem viel strengere Radfahrerkontrollen geben.
Radfahrer sind gefühlte Autofahrer sobald es um Geschwindigkeit / Straßennutzung geht.
Dann sind sie gefühlte Fußgänger (und gefährden diese grob fahrlässig) wenn Straßen überfüllt und Gehwege nicht vorhanden sind oder PKW’s gerade rot und Fußgänger grün haben oder Zebrastreifen vorhanden sind.
Sobald Radwege da sind, sind Radfahrer gefühlte Radfahrer mit eingebauter Vorfahrt und gnade dem Gott, der als Fußgänger deren "Verkehrsraum" nutzen muß (zwecks überquerung).
Halten Sie mal schön die Füße still … gerade Typen die sich permanent als radelnde Gutmenschen über Autofahrer echauffieren … das sind selbst die schlimmsten Rowdies.

ANONYMOUSE

04.06.2009 13:28

RADELHEINI

Bist bestimmt einer der Radler trinkt beim Autofahren, wa? Autos stinken, deren Fahrer haben zum großen Teil einen kleinen P… (der Rest sind Frauen). Ich fahre kein Auto, MUSS aber deren Gestank und Raumbeanspruchung ertragen, so ist das. Ausserdem sind die Folgekosten für Infarkte, Verfettung etc. von allen zahlenden Kassenmitgliedern zu tragen, auch von mir, sehe ich nicht ein. Wer zu faul ist, was für seine Gesundheit zu tun, sollte auch keine Ansprüche an eine Krankenversicherung stellen dürfen. Nehmt euch mal en Beispiel an Münster, fahrradfreundlichste Tadt die ich kenne. SN hingegen baut selbst die letzten Flecken zu Parklplätzen aus (P.d.Jugend) nur um die Faulheit gewisser Mitmenschen zu stützen.

RADELHEINI

04.06.2009 13:46

@ ANONYMOUSE

Da sie in Ihren Autofahrerfeindlichen Hetztiraden die Regelverstöße der Radfahrer in keiner Weise ansprechen gehe ich davon aus, dass sie diese nicht anzweifeln.
Somit sind verschärte Kontrollen gegen Fahrradterroristen, die sich in beschriebener Weise gegenüber schwächsten Verkehrsteilnehmern verhalten, zweifelsfrei notwendig.
Mögen sie verschärft werden.
Ansonsten können sie eine polulistische Grünenwählersau nach der anderen durchs Städle jagen.
Das wird nichts daran ändern, das autofahrende Berufspendler, die nicht aus Spaß oder Zweckoppositon gegen Ökos und Umwelt im Auto sitzen und täglich in Fahrgemeinschaften 100 km hin und zurück zur Arbeit pendeln, Kaufkraft in die Städte im Osten schaufeln und Abwanderung aus z.B. SN bremsen nötig sind.
Arbeiten Sie zufällig in einer Böhorde, warm und trocken in Schwerin? Falls ja … kein Wunder, dass Sie sich über Autofahrer echauffieren.
Faulheit? Einen unerträglichen Müll schreiben Sie … Ihr Zweckopposiotionsgeschreibsel und unerträgliches Gehetze gegen Autofahrer ist sowas von typisch.
Äußern Sie sich doch mal gegen täglich massiv auftretende Ordnungswidrigkeiten von Radlern. Gibt es die etwa nicht? Seltsam, wer einen ständig zur Seite drängt als Fußgänger oder agressiv weg klingeln will.
Nun ja, sie brauchen sich dazu nicht äußern, Realitäten können auch Gutmenschen nicht weg diskutieren.

RADELHEINI

04.06.2009 14:08

Zusatz …

Gehen Sie mal davon aus, dass die meisten Autofahrer auch Radfahrer sind und somit beide Seiten kennen.
Andererseits kann man wohl, und Sie scheinen das Leuchturmbeispiel zu sein, davon ausgehen, das der Gutmenschradler kein Autofahrer ist und somit nur eine Seite sieht … sehr weitsichtig, muß man schon anerkennen.

AUTOBERUFSPENDLERRADLER

04.06.2009 14:30

Alleine diese paar Worte …

… schießen die anonyme Mouse aber sowas von ins Abseits *Gelächter*!
"Bist bestimmt einer der Radler trinkt beim Autofahren, wa? Autos stinken, deren Fahrer haben zum großen Teil einen kleinen P… (der Rest sind Frauen). "
Was wollen mir diese Worte wohl sagen

STEVE WIESER@GMX.NET

04.06.2009 14:57

Rennräder

Also meiner Meinung nach sind die ganzen Uwe Ampler – Verschnitte mit ihren Rennrädern die größten Spaten. Kaum Reflektoren, keine Beleuchtungseinrichtung oder Klingel am Rad aber wie die Helden auf der Straße fahren. Wenn an meinem Auto die Beleuchtung nur Teilweise oder gar nicht funktioniert, gibts unter Umständen Bußgeld. Die haben auf der Straße nix zu tun und wer bei Rot über die Ampel fährt, während andere Autos warten müssen, sollte genau so hart bestraft werden, denn dies ist ebenfalls ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Ich habe fertig…

Radfahrer im Fokus der Polizei – svz.de

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